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10 Tipps: Kinder vor Verbrennungen schützen

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Alltagstipps: Kinder vor Verbrennungen schützen von Feuerlino und Paulinchen

Erste Hilfe bei Brandverletzungen

  • Notruf 112
  • Verbrennungswunden zur Schmerztherapie ca. 10 Minuten mit handwarmem Wasser kühlen (ca. 20 °C), bis der Rettungsdienst eintrifft.
  • Wegen Unterkühlungsgefahr nur die verletzten Stellen kühlen! Nicht kühlen bei großflächigen Verletzungen (mehr als 15 % der Körperoberfläche), bei Neugeborenen und Säuglingen und bei bewusstlosen Personen.
  • umsäumt mit silber reflektierender Polyestereinfassung
  • Flammen durch Wälzen am Boden oder mit Wasser löschen.
  • Bei Verbrennungen eingebrannte Kleidung nicht entfernen.
  • Bei Verbrühungen dem Kind die durchnässte Kleidung sofort ausziehen.
  • Bei Stromverletzungen sofort den Stromkreis abschalten.
  • Niemals Mehl, Zahnpasta oder Öl auf Brandwunden geben

„Heiss!“ gehört zu den ersten Worten, die Kinder kennen. Zurecht: Verbrennungen und Verbrühungen sind für die zarte Kinderhaut besonders schlimm.

Erschreckend: Der Inhalt nur einer Tasse Kaffee oder Tee kann bis zu 30 Prozent der Haut eines Säuglings oder Kleinkinds verbrühen. Alles, was heisser ist als 52 Grad Celsius wird die Kinderhaut bei Kontakt verbrühen oder verbrennen.

Laut Erhebungen aus Deutschland ist die Mehrzahl der Kinder mit thermischen Verletzungen jünger als 5 Jahre und hat eine Verbrühung erlitten.

10 Tipps, die Kinder vor Verbrennungen schützen

1. Tassen und Kannen weit weg von der Tischkante hinstellen, keine herabhängenden Tischdecken benutzen.

2. Auf den hinteren Herdplatten kochen. Griffe der Pfannen nach hinten ausrichten.

3. Nicht mit dem Kind auf dem Schoss oder Arm heisse Getränke einnehmen: Kinder versuchen, die Tasse zu erreichen um zu sehen, was drin ist.

4. Vor dem Schoppengeben oder Füttern umrühren und probieren, ob der Inhalt nicht zu heiss ist. Flüssigkeiten zur Temperaturkontrolle auf die Innenseite des Handgelenks tropfen lassen.

5. Heisswasserregler nicht auf heiss stehen lassen.

6. Nie nur heisses Wasser in die Badewanne einlaufen lassen. Temperatur mit dem Ellbogen kontrollieren.

7. Beim Kind bleiben, wenn es inhalieren muss um sicherzugehen, dass die Inhalier-Flüssigkeit nicht über das Kind schwappt.

8. Keine Wunderkerzen in Kinderhände: Funken könnten die Kleidung in Brand setzen.

9. Bügeleisen abschalten und Stecker ausziehen, wenn Sie den Raum verlassen. Kabel nicht herunterhängen lassen.

10. Auch durch Kontakt mit Heizungsrohren oder Radiatoren können Verbrennungen entstehen. Heisse Flächen generell sichern.

Jedes Jahr müssen allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden, ca. 7.500 Kinder verletzen sich so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen.

Beide Links führen zur externen Seite vom Paulinchen e.V. – für den Inhalt derer ist der Verein verantwortlich ist.

Quelle: Inhalt dieser Seite © Paulinchen e.V.

Und wenn doch einmal etwas passiert:
Bewahrt selbst Ruhe und beruhigt das Kind.
Ruft die Notrufnummer 112 an.

Hilfestellung dazu findet unter:
www.kindernotrufkarte.de/notruf-112/

Feuerwehr: 112
Rettungsdienst / Notarzt: 112
Polizei: 110
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Giftnotruf: 0361 730 730

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