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Feuerlinos Alltagstipps

Gewalt gegen Kinder nimmt zu. Schaut nicht weg!

Feuerlinos Alltagstipps » Schon gewusst?

Schaut nicht weg, wenn ihr mitbekommt, dass ein Kind misshandelt oder verbal gedemütigt wird. Dass Kindern oft erst viel zu spät oder gar nicht geholfen wird, liegt meist daran, dass Mitwissende häufig schweigen. Aus Angst, sich in das Privatleben anderer einzumischen.

Es gibt zahlreiche Tipps und Ratschläge, die eine Erziehung ohne Gewalt erklären. Der Alltag ist aber oftmals kompliziert und deshalb sind gut gemeinte Tipps manchmal nur sehr schwer umsetzbar. Probleme werden durch die Gewalt in der Erziehung nicht gelöst, sondern eher nur noch vergrössert.

Wir geben zu, es ist ein heikles Thema .. dennoch ist es wichtig darüber zu sprechen und zu informieren. Denn gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie, müssen wir 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐝𝐞𝐧𝐧 𝐣𝐞 auf Kinder achtgeben und dürfen unsere Augen wenn uns etwas negatives auffällt nicht schließen!

Daher geben wir folgende Hinweise:
Jedes Kind hat ein Recht darauf, frei von jeder körperlicher und psychischer Gewalt aufzuwachsen. Dafür müssen wir Erwachsenen sorgen.

  • Klare Absprachen vermeiden Ärger mit dem Kind.
  • Geht es den Eltern gut, spüren das auch die Kinder.
  • Respekt braucht auch das Kind: Verständnis und Respekt sind die wichtigsten Stützsäulen, die ein Kind innerhalb der Familie benötigt.
  • Gewalt macht das Kind lebensuntüchtig.
  • Wichtig ist, Kindern auch die positiven, erwünschten Alternativen aufzuzeigen oder anzubieten.
  • Übt euch in Gelassenheit. Eltern sein bedeutet nämlich nicht nur Erziehung der Kinder, sondern auch Selbsterziehung.
  • Nehmet die Suppe vom Feuer, bevor sie überkocht! Niemals die Nerven verlieren – sondern vorher abkühlen!

Wenn ein Kind Regeln missachtet oder Grenzen überschreitet, ist es ist wichtig, dass wir es auf diese Regelverstösse ansprechen, sonst verlieren Regeln ihre Bedeutung. Sprecht das Verhalten des Kindes (nicht das Kind als Person!) und Euren eigenen Ärger darüber an. Vermeidet Sätze die beginnen mit „Du bist …“, „Du machst …“. Damit verurteilt und kritisiert ihr das Kind, und nicht sein Verhalten. Sätze verwenden wie, “Das macht mich wütend,…“, usw.).

Ruft dem Kind nicht über 5 Ecken von der Küche aus zu. Geht zu ihm hin und stellt Körperkontakt her. Sprecht nicht von oben herab mit ihm, sondern begebt euch auf die Höhe des Kindes.

Der Kinderschutzbund ruft seit 2004 jedes Jahr am 30. April zum Tag der gewaltfreien Erziehung auf. Auch Feuerlino macht mit. Der Feuerwehrbär ist ausdrücklich für einen respektvollen Umgang ohne Gewalt in der Kindererziehung. Kinder haben in Deutschland ein Recht ohne körperliche oder seelische Gewalt und ohne Misshandlungen aufzuwachsen.

Dieses Recht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschrieben: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ (§1631 Abs.2 BGB)

Die Aufgabe, eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein, ist eine der kompliziertesten, die du in deinem Leben zu bewältigen hast. Als Elternteil hast du den größten Einfluss auf die Entwicklung deines Kindes. Und dabei bedenke Folgendes: Die meisten Kinder hören, was ihre Eltern sagen, manche tun sogar, was sie sagen, aber alle Kinder tun, was ihre Eltern tun. Dein Kind folgt deinem Beispiel, nicht deinem Rat. Ein Kind bringt Lebensglück, erfordert aber ebenso stetigen Einsatz.

Und wenn doch einmal etwas passiert:
Bewahrt selbst Ruhe und beruhigt das Kind.
Ruft die Notrufnummer 112 an.

Hilfestellung dazu findet unter:
www.kindernotrufkarte.de/notruf-112/

Feuerwehr: 112
Rettungsdienst / Notarzt: 112
Polizei: 110
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Giftnotruf: 0361 730 730

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